1990 wurde die Gruppe von fünf semiprofessionellen Fotografen ins Leben gerufen, mit dem gemeinsamen Ziel sich mit der künstlerischen Fotografie intensiv und kontrovers auseinander zu setzen und die Aufmerksamkeit der Ingolstädter Öffentlichkeit stärker auf dieses unterrepräsentierte Medium zu richten.
Der Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit sollte in der kreativen Auseinandersetzung mit Bildinhalten, im Verfeinern der technischen Fähigkeiten und in der Diskussion der differenten Sichtweisen liegen. Wöchentliche Treffen führten zu einem regen Austausch.
Die freie Gruppierung hat sich ganz bewusst nicht als Verein organisiert um nicht von den elementaren Zielsetzungen abgelenkt zu werden und um eine maximale Unabhängigkeit zu gewährleisten. Dieses Konzept hat bis heute Bestand.
Zunächst verstanden sich die Gründer als offene Gruppierung. Bald jedoch unterlagen die definierten Qualitätsansprüche und das enge Miteinander nicht mehr der Beliebigkeit einer offenen Runde. Zunehmend wurde das „Forum Fotografie“ als Marke eines geschlossenen Personenkreises definiert und hat sich in den Jahren durch die entstandenen Arbeiten als diese erwiesen.